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Familienzentrum
Träger
Stadt Dorsten - Amt für Familie und Jugend -Die städt. Kindertagesstätte Joachimstraße wurde am 1. September 1993 im Stadtteil Hervest eröffnet und wurde am 02. Oktober 2008 als Familienzentrum Hervest zusammen mit der Verbundeinrichtung Ev. Kindertagesstätte Regenbogen zertifiziert.
Die Einrichtung umfasst 4 Gruppen und bietet Platz für 75 Kinder.
Im November 2019 wurde eine Außengruppe der Kita Joachimstraße an der Heinrichstraße im Stadtteil Holsterhausen eröffnet.
Die Außenstelle umfasst eine Gruppe und bietet Platz für 20 Kinder.
Wir schließen eine Woche in den Osterferien, drei Wochen in den Sommerferien (im Wechsel mit der städt. Kita Vennstraße) und zwischen Weihnachten und Neujahr.
Alle anderen Schließungstage, wie beispielsweise Brückentage, können von Jahr zu Jahr variieren.
Die Ferien- und Schließzeiten belaufen sich in einem Kalenderjahr auf höchstens 27 Tage.
Die personelle Besetzung richtet sich nach den Vorgaben des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in NRW. Unser Team besteht aus pädagogischen Fachkräften, die von einer Hauswirtschaftskraft unterstützt werden.
„Erfolg hat man niemals alleine.“
Unsere Einrichtung umfasst 4 Gruppen: drei Tagesstättengruppen und eine reine U2 Gruppe.
Jeder der Gruppenräume, die den Namen einer Farbe trägt (gelb, grün, rot und blau), verfügt zusätzlich über einen Nebenraum, Waschraum, Pflege –und Hygieneraum, Materialraum und Umkleideflur.
Die U2 Gruppe verfügt zudem über zwei Schlafräume.
Zusätzlich verfügen wir über einen Büro, Personal- und Wirtschaftsraum, eine Personalküche, einen Mehrzweckraum sowie eine Turnhalle, welche auch als Mehrzweckraum genutzt werden kann. Außerdem gibt es einen großen Spielflur, einen Ruheraum und einen weiteren Schlafraum, der an die blaue Gruppe angliedert, ist.
Insgesamt verfügt unsere Einrichtung über ca. 1100 qm bebaute Fläche.
Als Außengelände stehen ca. 3300 qm zur Verfügung. Vor jeder Gruppe wurde eine Terrasse angelegt, die von einer Hecke eingerahmt ist. Außer der U2 Gruppe verfügen alle Gruppen über einen kleinen Garten, der gemeinsam von den Kindern und Erzieherinnen gepflegt werden kann.
Vor unserem Gartenhäuschen befindet sich eine Sandfläche. Ein schmaler Weg verbindet die einzelnen Spieleinheiten. Spielsand, Feinkies und Lehm (Matschzone) sollen den Erlebnisraum gestalten.
Ein Kletterturm mit Rutsche sind weitere Angebote, ebenso wie eine doppelte Schaukel, Bewegungsparcours, Nestschaukel, Wippe, Wipptiere, Klettergerüst U3 usw.
Einige Fruchtbäume und Sträucher – Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume und Johannisbeeren - wurden eingepflanzt, um den Kindern den Verzehr dieser Früchte aus dem eigenen Herkunftsland zu ermöglichen. Im Jahresverlauf entdecken die Kinder die Veränderungen an den Bäumen und Sträuchern, erleben eine Naturverbundenheit und können die Früchte ernten. Außerdem befinden sich mehrere Esskastanienbäume auf dem Gelände.
Ganz in der Nähe der Einrichtung befinden sich außerdem verschiedene Spielplätze, Kanal und Lippe, die regelmäßig Ausflugsziel unserer Umwelterkundungen sind.
Der frühe und persönliche Kontakt zur Natur kann wichtige Weichen für das Leben eines Kindes stellen: Eine tief empfundene Verbundenheit mit der Natur ist die Basis für ein positives Grundvertrauen in das Leben und weckt den Wunsch, die Erde zu schützen und als Erwachsener nachhaltig zu leben.
Die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit sind die Bildungsgrundsätze und das KiBiz des Landes NRW (Kinderbildungsgesetz des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen).
Kinder sind eigenständige Persönlichkeiten, die wir achten und respektieren. Sie werden von uns bei ihrer Entwicklung ressourcenorientiert und wertschätzend gefördert und begleitet sowie darin unterstützt, ihr Leben selbstständig und eigenverantwortlich zu gestalten. Wir wissen: Verlässliche Beziehungen und authentische Vorbilder sind unerlässlich für die Orientierung der Kinder.
Erziehung betrachten wir als Unterstützung der Eigeninitiative und Erfahrungserweiterung in einem vom Kind selbst gesteuerten Prozess. Unser Anliegen ist es, Erziehung, Bildung und Betreuung als gleichwertige Säulen des pädagogischen Handelns miteinander zu verbinden. Wahrnehmbar wird es in der vielseitigen Alltagsgestaltung mit den Kindern.
Uns MitarbeiterInnen ist bewusst, dass diese Aussage eine hohe Anforderung an Kindergartenarbeit stellt. Wir versuchen, diese Anforderung unter Berücksichtigung unserer personellen und räumlichen Möglichkeiten und unserer Fachkompetenz in die Praxis umzusetzen.
Neben dem Elternhaus und der Kindertagesstätte leben die Kinder in einem sozialen Umfeld, das ihre Entwicklung prägt.
Wir möchten dazu beitragen, dass diese unterschiedlichen Einflüsse unserer Kinder aufeinander abgestimmt werden. Durch gezielte Beobachtungen nehmen Fachkräfte wahr, wenn ein Kind eine intensivere Entwicklungsbegleitung benötigt. Dementsprechend arbeiten wir mit zuständigen Institutionen und Fachdiensten zusammen.
Außerdem findet ein regelmäßiger Informationsaustausch zwischen Kindergarten, Elternhaus und z. B. Schule statt.
Besuche unserer Vorschulkinder in der Grundschule, Teilnahme an der Projektwoche sowie der Erfahrungsaustausch mit den Lehrkräften fördern das gegenseitige Verständnis und den Informationsfluss.
Weitere Kontakte zu öffentlichen Institutionen, wie z. B. Feuerwehr, Fuhrpark, Polizei usw. bereichern die Erfahrungswelt der Vorschulkinder.
Eine Erweiterung ihres Umfeldes erfahren die Kinder auch durch die Erkundung von Handwerksbetrieben wie z. B. einer Bäckerei.
Eine Kooperation besteht unter anderem auch durch die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Senioren. Diese generationsübergreifende und gemeinsam orientierte Arbeit hat einen festen Platz im Zusammenrücken der Generationen gefunden und bildet zwischen diesen eine Brücke.
Außerdem arbeiten wir aktiv an der Ausbildung von Nachwuchskräften mit, indem wir mit Fachschulen für Sozialpädagogik und anderen zusammmenarbeiten. Wir bieten die Möglichkeit für Schnupperpraktika.
Eine gute Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und den pädagogischen Fachkräften ist unabdingbar. Eine enge Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und ErzieherInnen ist uns sehr wichtig und wirkt unterstützend. Um ein Auseinanderklaffen der Erziehung im Elternhaus und in der Kindertagesstätte zu vermeiden, sollen die Eltern die Konzeption unserer Einrichtung kennenlernen. Die Zusammenarbeit erfährt durch die gesetzlich vorgegebene Mitwirkung (Elternversammlung, Elternbeirat, Rat der Kindertagesstätte) wesentliche Unterstützung.
Um Eltern und Kindern den Start in den Kindergarten zu erleichtern, legen wir Wert auf eine individuell abgestimmte Eingewöhnungszeit.
Des Weiteren finden gemeinsame Informations- und Elternabende statt, z. B. über die kindliche Sprachentwicklung, Wahrnehmung, naturwissenschaftliche Bildung und vieles mehr. Sie dienen der allgemeinen Information und dem Kontakt untereinander.
Regelmäßige Dokumentationen des Entwicklungs– und Bildungsprozesses ihres Kindes werden von den Fachkräften geführt. Diese bilden die Grundlage für die zwei Mal jährlich stattfindenden Elternsprechtage.
Es gibt einen Elterninformationsabend für die Eltern der Vorschulkinder über die pädagogische Arbeit im letzten Kindergartenjahr.
„Tür und Angel“ Gespräche finden nach Bedarf der Eltern und ErzieherInnen statt.
Spielnachmittage und Festveranstaltungen sind eine Bereicherung für Kinder, Eltern und MitarbeiterInnen. Sie unterstützen die Zusammenarbeit und das Zusammengehörigkeitsgefühl.
Die regelmäßig erscheinende Kindertagesstättenzeitung informiert über Termine und Themen, die unsere Einrichtung betreffen.
Eine Erweiterung der Zusammenarbeit ermöglicht die Angebote des Familienzentrums, die im jährlich erscheinenden Veranstaltungsprogramm zu finden sind.
Das Familienzentrum Hervest stellt sich als ein Teil des öffentlichen Gemeinwesens dar.
Durch die Öffnung der Einrichtung nach außen ergeben sich vielfältige Kontakte, die eine Bereicherung unseres Familienzentrums/der Kindertagesstätte darstellen.
Sprechstunden von Therapeuten und weiterer Kooperationspartner:
Offenes Elternfrühstück & Elterncafe
Regelmäßig haben die Eltern die Möglichkeit, bei einer gemütlichen Frühstücksrunde am Morgen oder bei einer Tasse Kaffee und Kuchen am Nachmittag untereinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.
Die verschiedenen Kooperationspartner bieten zu festen Terminen ein offenes Elternfrühstück bzw. einen offenen Kaffeeklatsch an.
Kurse und Veranstaltungen
Zum Beispiel:
Die Kurse und Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Paul-Gerhardt-Haus statt.
Durch die Öffnung des Familienzentrums nach außen können alle Eltern des Stadtteils an den Veranstaltungen, Kursen und Sprechstunden teilnehmen.
(Termine siehe aktuelles Veranstaltungsprogramm)
Für die Inanspruchnahme eines Platzes in einer öffentlich geförderten Kindertageseinrichtung - ganz gleich in welcher Trägerschaft - wird ein Elternbeitrag erhoben. Näheres ist dazu in der Satzung über die Erhebung von Elternbeiträgen für die Inanspruchnahme der im Stadtgebiet Dorsten bestehenden Tageseinrichtungen für Kinder (Elternbeitragssatzung) geregelt. Für die Festsetzung des Beitrages müssen dem Jugendamt Einkommensnachweise vorgelegt werden. Grundlage für die Beitragshöhe sind die 'positiven' Einkünfte. Der sich daraus ergebene Beitrag kann in der entsprechenden Elternbeitragstabelle entnommen werden. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Bei weiteren Fragen zum Kita-Navigator wenden Sie sich bitte an unsere Servicestelle:
Familienbüro
Bismarckstraße 5
46284, Dorsten
Telefon: +49 2362 66 4000
E-Mail: familienbuero@dorsten.de
Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag:
9.00 Uhr - 12.00 Uhr
Donnerstag:
13.00 Uhr - 16.00 Uhr
Um Ihnen direkt und schneller behilflich sein zu können, haben wir hier Ihre häufigsten Fragen und unsere Antworten für Sie zusammengestellt.
Zu den häufig gestellten Fragen.